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Impuls für Innovation in der Medizintechnik

 

Medizinische Ampullen, z.B. für Impfstoffe, sind häufig mit sogenannten Bördelkappen verschlossen. Ein Gummistopfen in der Kappe verschließt das Medikament luftdicht und steril. Mit einer Injektionsnadel kann der Gummistopfen durchstochen und das Medikament entnommen werden. Das Forschungsprojekt MeKuMed*, an dem wir beteiligt sind, hat sich das Ziel gesetzt, die aufwändige und mehrteilige Fertigung der Bördelkappen zu vereinfachen. Das Projekt soll einen Weg aufzeigen, die Verschlusskappen hochautomatisiert, schneller und in verbesserter Qualität herzustellen.

Bislang besteht die Fertigungskette aus fünf Prozessschritten. Dadurch ergibt sich ein hoher Aufwand hinsichtlich Handling- und Reinigungsschritten sowie an Maschinen- und Werkzeugbedarf (siehe Grafik 1).

Grafik 1: Bisherige Fertigungskette zur Herstellung einer medizintechnischen Bördelkappe. © IKV Aachen.

 

Hier setzt MeKuMed an. Durch die Kombination von innovativen Technologien und Prozessen soll eine stark verkürzte und hochautomatisierte Fertigungskette für medizinische Bördelkappen entstehen. Ein vorbearbeitetes Aluminiumblech wird in einem Kombinationswerkzeug sowohl umgeformt als auch hinterspritzt (siehe Grafik 2). So soll die Produktionszeit verkürzt und die Qualität der Kappen verbessert werden.

Grafik 2: Stark verkürzte Fertigungskette durch Rekombination von Technologien und Prozesskombination. © IKV Aachen.

 

Wir freuen uns, Teil eines innovativen Forschungsvorhabens zu sein, das ein echter Impuls für die Medizintechnik sein kann. Unser Beitrag für MeKuMed ist die Entwicklung und Fertigung des Kombinationswerkzeugs, in dem die Bördelkappe umgeformt und hinterspritzt wird.

Alle Infos zu dem Projekt gibt es hier.

Beteiligte Projektpartner:

 

* Das Projekt “Werkstoffgerechte und kosteneffektive Fertigung von Metall/Kunststoff-Hybridbauteilen für die Anwendung in der Medizintechnik“ (MeKuMed) wird vom BMBF unter dem Kennzeichen 03XP0291 gefördert.